Johanna Lehmann

Malerin aus Leipzig

Ich bin Wahlleipzigerin, zeichne und male mein Leben lang und arbeite seit gut vier Jahren als Illustratorin und Künstlerin. In meiner künstlerischen Arbeit 

hat mich sehr mein Studium der Soziologie und Psychologie geprägt, was sich sowohl in meinen Bildern als auch in meinem Blog zeigt. Dem der Kunst übergeordneten Themen der Kreativität widme ich mich sehr gern in meiner Tätigkeit als Texterin. Eine ganzheitliche Betrachtung ist mir in allen Bereichen sehr wichtig. 

Arktis 100x70 Acryl auf Karton

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Be Water 60x40 Acryl auf Canvas

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Elysian 60x40 Acryl auf Canvas

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Giants 70x50 Acryl auf Canvas

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Lagune, Bild mit Rahmen, 49x35cm, Ölfarbe

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Ikarus 53x36 Acryl auf Karton

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Impression 100x70 Acryl auf Canvas

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Insomnia 100x66 Acryl auf Karton

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Halfway Down 60x40 Acryl auf Canvas

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Puzzling 60x40 Acryl auf Canvas

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Native Summer 100x70 Acryl auf Karton

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Kensho 100x75 Acryl auf Karton

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IMPRESSIONEN AUS DEM ATELIER

INTERVIEW

Johanna Lehmann - DEINE LIEBLINGSKÜNSTLER

1. Was ist Kunst für dich?

Kunst ist für mich absolute Notwendigkeit und Ausdrucksform. Ähnlich wie Atmung ist das künstlerisch-tätig sein etwas sehr natürliches, über das ich wenig nachdenke.

Meine Bilder sind eine Erweiterung meiner Gedanken und ähnlich einer Aussage, die man trifft oder eines Textes, den man schreibt. Im besten Fall versteht der Betrachter die Einladung zur Kommunikation und sucht den Dialog. 

2. Welche Techniken und Medien sind dir die Liebsten?

Am liebsten ist mir ein Materialmix. Früher habe ich fast ausschließlich gezeichnet. Erst seit 2 Jahren nutze ich auch Farbe und Pinsel für meine Arbeiten.

Bis auf einige wenige abstrakte Bilder finden sich in fast jedem meiner Werke auch mit dem Stift gezeichnete Elemente. Die strikte Trennung in der klassischen Malerei zwischen Zeichnung und Malerei finde ich albern. Erst die Kombination beider Techniken ergeben für mich ein fertiges Werk. 

3. Was machst du, wenn du Kunst und Design ruhen lässt?

Wie fast jeder Künstler habe ich Phasen höchster Kreativität, in denen die Ideen sich geradezu in meinem Kopf stapeln. Aber auch Phasen, in denen ich nicht malen “kann”.

Allerdings habe ich gelernt auch diese Phasen für mich zu nutzen und in meinen Schaffensprozess zu integrieren. Zum Beispiel mit der Auseinandersetzung des Themas Kreativität in Form meines Blogs “der Kopf dankt”. Die rein textbasierte Arbeit macht mir ähnlich

4. Woher nimmst du die Inspiration für deine Kunst?

Inspiration und Themen meiner Arbeiten ergeben sich überwiegend aus dem täglichen Leben und dem Kontext, in dem ich lebe.

Zivilisation, das Urbane sind für ebenso spannende Themen wie auch gesellschaftsrelevante Ereignisse. Daher entstehen viele Bildideen allein durch das tägliche Lesen der Nachrichten. 

5. Was war für dich als Künstler die wertvollste Erkenntnis über das Malen, die du gern teilen möchtest?

Die wichtigste Erkenntnis für mich über das Malen ist, dass man sich nicht vermalen kann. Eine Sorge, die ich bei Teilnehmern meiner Kunstkurse immer wieder beobachte. Es ist völlig unmöglich sich zu vermalen. Man verändert Bilder, aber sich vermalen im Sinne eines Fehlers machen ist völlig unmöglich. Es ist sehr wichtig das Malen als Prozess zu verstehen, dessen Ergebnis nicht in Stein gemeißelt ist.

Insbesondere beim Malen sollte man sich auf den Prozess einlassen und Kategorien wie richtig oder falsch völlig außen vor lassen. Nicht so viel darüber nachdenken, einfach mal machen. 

6. Hast du künstlerische Vorbilder, die deine Arbeit beeinflussen?

Max Ernst, Jonathan Meese, Olafur Eliasson, PichiAvo, Joram Roukes.

7. Wie viel Zeit verbringst du mit deiner Kunst?

Wenn es gut läuft, male ich jeden Tag. Wenn es schlecht läuft, pausiere ich schon mal einige Wochen bis sich wieder der Flow ergibt. 

8. Kannst du dich gut von fertigen Werken trennen?

Von den meisten ja. Der Akt des Malens ist mir fast wichtiger, als das fertige Bild. Da meist die nächsten drei Ideen schon warten bzw. die anderen 3 BIlder, die ich male – ich arbeite meistens parallel an mehreren Werken – halte ich mich nicht allzu lange mit dem Ergebnis auf. Bis auf einige wenige, fällt mir die Trennung nicht schwer. 

Johanna Lehmann

Fotografie: Johanna Lehmann, Robin Westenburger

Die Leipziger Kunstszene wächst und wächst. Diese Vielfalt möchte die Plattform erfassen.

“Everything you can imagine is real”

 Pablo Picasso