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Der Petersplatz des lokalen Handwerks

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Eine alte Karosserie wartet auf eine Zukunft

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Die Löffelfamilie. Radierung und Aquatinta, 2019

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Maitre

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Central Conference 2019

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Warten, immer nur Warten…

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„Schatz-Karten 2020“. Offset-Druck, A6, 400gqm

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IMPRESSIONEN AUS DEM ATELIER

INTERVIEW

Sketchermax - Deine Lieblingskünstler

1. Was ist Kunst für dich?

Eine Sprache, mit der ich anderen etwas von dem zeigen kann, was ich beobachtet habe und interessant fand. Wenn es mir gelingt, das „Wesen“ in die Grammatik von Zeichnung und Farbe zu übersetzen, und andere sagen: „Oh, cool, das sagt mir was! Da kommt was bei mir an!“ Dann finde ich das gelungen. „Art is what makes us pay atention“, hat die kanadische Aquarellkünstlerin Poppy Balser mal gesagt. Das ist sicher nicht alles, aber das hat was….

2. Was machst du, wenn du die Kunst ruhen lässt?

Da ist dann Familie dran. Ich bin verheiratet und habe drei Teenie-Jungs. Und dann ich arbeite Teilzeit als Theologe bei Crescendo, einem Verein für klassische Musiker und Künstler anderer Sparten. Da haben wir in Leipzig auch ein Netzwerktreffen für Fragen rund um Glaube, Kunst, Spiritualität. Menschen (besonders Künstler!) in den innersten Fragen des Lebens begleiten zu dürfen, empfinde ich als ein ganz großes Vorrecht.

3. Wie nennst du deinen Stil? Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

Zum einem bin ich eben von den Urban Sketchers inspiriert. Zum anderen interessiert mich Reportage-Illustration sehr, was in Deutschland nicht sehr verbreitet ist.

4.Welche Techniken und Medien sind dir die Liebsten?

Vieles was ich mache, sind streng genommen kolorierte Zeichnungen. Wobei ich oft mit Tinte im Füller, in der Feder oder mit dem Pinsel zeichne. Wenns komplexer wird auch mal mit Vorzeichnung. Dann kommt oft Aquarell dazu. Mit der Zeit arbeite ich immer mehr direkt mit Aquarel. Das alles vor Ort. Zu Hause schau ich noch mal rüber und setze vielleicht noch mal eine Aktzent, aber nicht mehr.
Und dann experimentiere ich auch mit anderen Techniken: Radierung, selten Acryl, zur Zeit gern klassisches Aquarell.

5. An welchem Ort erschaffst du deine Kunstwerke – und welche Umgebung brauchst du dafür? Beschreibe bitte einmal den idealen Ort.

Ich arbeite – wie gesagt – am liebsten „mitten drin“ in einer Situation: In der Stadt, in der Landschaft („plainair“) , im Pub, in einer Werkstatt, einem Museum, auf einer Demo oder in einem Konzert. Überall dort, wo was passiert, was mich interessiert und das mag ich gern einfangen und anderen zeigen: Schau mal, hier ist etwas Besonderes! Mein idealer Ort ist also vor allem trocken, nicht zu kalt und „mitten drin“!

6. Hast du ein Programm oder verfolgst du ein bestimmtes Ziel mit deiner Kunst?

Mein Motto ist „Draw&Explor“. Ich glaube nicht, dass meine Bilder die Welt verändern, aber wenn sie jemandem für etwas die Augen öffnen, was mich begeistert hat: Eine Episode in der Stadt, die Schönheit einer Architektur oder einer verrostete Karosserie, dann freut mich das sehr!

 

7.Warum malst du?

Ich zeichne, weil es gut für mich ist! – Das klingt nicht besonders anspruchsvoll, ich weiß. Aber ich will ich mir genau das wirklich bewahren. Ich liebe es zu beobachten. Und Zeichnen ist die perfekte Ausrede dafür! Nach zwei Stunden intensivem Beobachten und Zeichnen bin ich (oft!) tiefenentspannt. Das hat was mit Achtsamkeit und „im flow sein“ zu tun. Wenn ich mit befreundeten Zeichnern unterwegs bin, merke ich, dass bei vielen nach zwei Stunden die Luft raus ist. Ich bin dann oft erst so richtig warm gelaufen.

8. Woher nimmst du die Inspiration für deine Kunst?

Also für ein konkretes Bild kommt die Inspiration meist aus der Situation. Selten aus Kalkulation. Es ist meine Reaktion auf das, was mich unmittelbar vor Ort anspricht. Und ich sitze und überlege dann erstmal: Warum finde ich das jetzt hier eigentlich toll? Was will ich festhalten? Wo ist die Essenz?

9. Hast du künstlerische Vorbilder, die deine Arbeit beeinflussen?

Oh, ja, viele!! Zum Beispiel: Nina Johansson aus Schweden, Jörg Asselborn, Katrin Merle, Jenny Adam aus Deutschland. Shari Blaukopf aus Kanada, Imna Serrano aus Spanien. Das sind alles Urban Sketcher, die mich inspirieren.
Paul Hogarth, George Butler, Oliver Kugler, Veronica Lawlor in der Reportage-Illustration.
Ian Sidaway, Charles Ried, Edgar Whitney begeistern mich in Sachen Aquarell.
Ach, und viele mehr… Jemand hat mir mal gesagt: „Bei Künstlern, die ähnlich arbeiten wie ich, lerne ich Technik. Bei den anderen, eine neue Art zu sehen.“ Das finde ich sehr passend.
Dafür liebe ich das Internet! So viel Inspiration von „da draußen“!!! Das ist wirklich kunstgeschichtlich eine Revolution!!! Aber natürlich: eine „analoge“ Ausstellung und „face to face“ – Künstlerbegegungen sind natürlich noch mal was ganz anderes. Darum die Urban Sketcher… 😉

10. Wie geht deine künstlerische Reise weiter?

Ich würde gern weiter neue Techniken ausprobieren und ich plane neue Projekte. Zum einen einen neue Serie über Lieblingsorte und ihre Geschichten in Leipzig. Da habe ich gerade die „Schatzkarten“ veröffentlicht, aber da ist nicht alles aus Leipzig. 

Und als zweites Reportagen über Künstler oder Handwerker. Ich würde gern Künstler oder Handwerker in ihrem Arbeitsumfeld „entdecken & zeichnen“. Letzten Jahr – bis vor Corona – konnte ich bei einem  Schumacher zeichnen. Das war super. (Da gibt’s was auf meiner Website.) Mehr in die Richtung, wünsche ich mir. Corona hat da einiges verhindert… 

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Foto: Sketchermax

Die Leipziger Kunstszene wächst und wächst. Diese Vielfalt möchte die Plattform erfassen.

“Everything you can imagine is real”

 Pablo Picasso